Dienstag, 30. Dezember 2008

der teufel reitet in Singapur und ist weit weg aus der Gefahrenzone

Hallo liebe Welt da drausen,

diese Tage hoert man nicht so viele gute Nachrichten aus Israel. Ich bekomme davon allerdings nicht allzuviel live mit, da ich mich derzeit in Singapur befinde.

Sobald ich mit die naechsten Tage mit Kollegen und Freunden telefoniert habe, melde ich wieder Neues. Mir gehts auf jeden Fall bestens und wir haben jede Menge zu sehen und Spass hier.










Macht euch also keine Sorgen, zur Not bleibe ich noch ein paar Tage laenger in Singapur.
bis bald und nen guten Rutsch

Dienstag, 23. Dezember 2008

godly Xmas presents & weird feelings












Hallo liebe Familie,
Hallo liebe Freunde und natuerlich auch alle anderen die hier rein schauen.

Die letzten Tage und Wochen haben mich aus aller Welt die schoensten und herzlichesten Weihnachtsgruesse erreicht und dafuer bedanke ich mich aus ganzem Herzen. Ihr alle habt es damit geschafft, das ich mich zumindest ein klein wenig weihnachtlich fuehle, denn hier in Israel, sieht man keine Weihnachtsbaeume, keinen Weihnachtsschmuck und schon gar keinen Schnee. Es gibt kein Weihnachtsshopping und kein Mensch kauft oder verpackt hier geschenken.
Weihnachten findet fuer mich dieses Jahr mehr auf den Blogs aller anderen Informanden und ein ganz klein wenig bei mir zuhause statt. Toller niedlicher Plastikbaum nich?



Brav beschenkt worden bin ich jedoch heute morgen schon und das wird auch die naechsten Tage anhalten. Den der liebe Gott hat uns richtig schoene grosse Wellen (2-4 Meter) beschert, die noch bis zum 26. Dezember anhalten werden....hier ein kleiner Vorgeschmack. Mehr in der Surfgalerie!


Und damit moechte ich euch allen, wo auch immer ihr auf dieser Welt seid, ganz ganz schoene herzliche, entspannte und besinnliche Weihnachtszeit im Familienkreis wuenschen. Und wenn die dann rum ist,
natuerlich auch ein fetziges Silvesterfest und einen guten Start ins neue Jahr(ich bin dafuer in Singapur).
Ach ja ansonsten gehts mir hervorragend und es gibt nigs zu meckern.

P.S.: In Israel gibts fuer Weihnachten\Neujahr keinen einzigen Feiertag und es wird brav 8h an jedem dieser ach so christlichen Tage gearbeitet.

Dienstag, 9. Dezember 2008

surf is up...schoen surfen vor der Arbeit


Wenig Worte, viele Bilder.
Wenns bei mir Wellen hat, ists zum surfen am besten ganz in der Frueh ...demzufolge geh ich schoen jeden Morgen vor der Arbeit 1,5 Stunden surfen :) Enjoy




Sonntag, 7. Dezember 2008

Samstag, 6. Dezember 2008

Eilat – Coral Reef / Snorkeling / Great Days


Weekend Trip die Zweite.

Nachdem ich mit meinen tuerkischen Arbeitskollegen und seiner Frau schon in Jerusalem war, haben wir auch gleich dieses WE was miteinander unternommen.

Und zwar haben wir nen kleinen Road Trip an das suedlichste Ende Israels, Eilat gemacht. Eilat ist in Deutschland eher unbekannt, liegt jedoch am obersten Ende des roten Meeres unmittelbar neben Jordanien und Ägypten. Diese kleine beschauliche Örtlein ist sozusage das Malle, der Israeli und beherbergt riesige Hotelburgen.

Im Moment ist jedoch relativ wenig los, da totale Nebensaison ist und es auch langsam kalt wird (für Eilat heisst das 30 Grad / 20 Grad Nachts). Und da haben wir uns gedacht, dass passt doch ganz gut und haben uns flugs eine Übernachtung gebucht.

Road Trip deswegen, weil man von Tel Aviv aus ca. 4,5 Stunden braucht, wovon man ca. 3h einfach nur durch Steinwueste fährt. Hoert sich blöd an, ist aber wenn mans noch nie gesehen hat eine ganz beeindruckende Angelegenheit. Die Wueste ist fast leblos, d.h. es gibt kaum Orte und Tiere haben wir auch keine gesehen.
Dafuer gabs unzaehlige Huegel (Berge) und alles was man so im Dunst der ferne unterwegs sehen konnte, gehört schon zu Jordanien. Auf dem Hinweg haben wir wieder erwarten auch keinen einzigen Militärstützpunkt gesehen. Das sollte sich aber am Rückweg ändern.

Nachdem wir also am Freitag früh um 6h hier losgedüst sind, sind wir dann auch gut um kurz nach 10h in Eilat angekommen. Haben in unserem Hotel eingecheckt und sind gleich mal nach kurzem Check des Reisefuehrers ans Coral Reef gedüst.

Gluecklicherweise hat meine Kamera auch einen Unterwassermodus, d.h. wir konnten beim Schnorcheln auch Fotos machen, seht selbst hier die zwei Beispiele und natuerlich mehr im Web-Album.

Am Abend gings dann auf die Promenade lecker schlecker was Essen und ein wenig umherwandern. Dann noch ein Goldstar (beste Bier Israels) direkt am Strand mit Ausblick auf Jordanien und Ägypten. Am Sonntag war leider der Himmel etwas bedeckt und wir haben uns für das Sea Live Observatory entschieden.

So kurzfristig wir uns entschieden haben, so schnell ging auch dieses WE in Eilat rum. Hat wirklich super Spass gemacht und ich komm bestimmt nomal wieder bevor die Hochsaison losgeht.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

zurueck Steinzeit und den Alltag






Business Unit Head and
Business Unit Head Commerical (f)
belly contest



Hallo liebe Allgemeinheit,
dieser Eintrag ist allen kleinen Siemens Laendern gewidmet und ich freue mich ueber Kommentare, die mir sagen dass nicht nur bei mir so manches etwas steinzeitmaessig ist.

a) Opening a bank account
Eigentlich kennt man das ja aus Deutschland, man geht in ne Bank oder schickt was per Post. Dauert 10-20 Minuten inkl. ausfuellen und Unterschriften. >> Koennte man ja denken, dass das in einem Technologie-Land wie Israel auch so ist, falsch gedacht. Ich habe sage und schreibe 1,5h in der Bank verbracht ca. 30 mal unterschreiben und paraphieren muessen und danach ca. 2kg Papier (30 Formulare) nach Hause getragen.
Selbiges gilt natuerlich fuer Bank-Gebuehren. Money Transfer from abroad > Commission Minimum 25 US$
Money Withdrawal > each 2 Schekel = 0,40 Euro in der Filiale am Schalter = 2,50 EuroMoney Exchange fee, nachdem man schon 25 US$ Commission gezahlt hat, 7 US$. >> Da liebe ich mir doch die deutschen Banken, aber nicht zu vergessen,das diese natuerlich auch was abziehen (6Euro).

b) Zuliefererzahlungen
Wie funktioniert das eigentlich in Deutschland. Ich hab keine Ahnung, das macht ja alles Procurement. Aber sicherlich wird das um einiges effizienter gemacht, als hier
>> Schritt 1, jeder Project Commercial muss die Rechnung in einem eigens autom. generierten Excel Forumular freigeben.
Schritt 2, Accounting erhaelt die Zahlungsfreigabe und druckt Schecks. Richtig gelesen, hier werden Schecks gedruckt, nigs da mit Ueberweisung oder aehnlichem.
Schritt 3,
Diese Schecks werden dann per Einschreiben an alle Zulieferer versendet. Diese rennen damit zur Bank und lassen sich das Geld aufs Konto gutschreiben…grossartiger Prozess!

c) local paychecks
In Deutschland kennt man das ja, jeden Monat kriegt man ne verschluesselte mail, frueher kam das ganze halt per Post nach Hause…maschinengefertigt und vermutlich automatisch.
>> So laeuft das hier so gar nicht. Hier gibt’s zwei nette Damen, die den ganzen Monat nichts anderes machen, als Gehaelter und Reisespesen zu berechnen, so dass am Ende des Monats dann jeder sein Geld bekommt. Aber das ist ja noch nicht so spannend.
Das wirklich lustige ist dann, wie jeder seine eigene Abrechnung bekommt. Ne nicht per Post oder per e-mail. Hier bekommt die Assistentin jedes Teams, alle Gehaltsabrechnungen ihres Teams in speziellen Umschlaegen, die so nen Abreissrand (kennen wir von Pins und Tans unserer deutschen Banken) haben und dann darf jeder brav seinen Zettel abholen...toll ne. Ich hab auch einen bekommen und bin ganz Stolz drauf, sind aber leider nur Reisespesen drin.

> Aber ansonsten ist hier alles prima und gut organisiert! freu mich ueber Kommentare dazu oder aehnliche Erfahrungsberichte

thats my office, w\o windows



Mobilitaetsverhalten auf Israelisch

Das ist ein Eintrag den ich jetzt schon bald 2 Wochen verschoben hab.
Was man sich bei einer Stadt wie Tel Aviv schwer vorstellen kann, dass es keine S-\ U-Bahn gibt, demzufolge sind die öffentlichen Verkehrsmittel hier groesstenteils Busse. Busse gibt’s natürlich in ganzen Massen, allerdings fahren selbige am Freitag(ich hab da frei) ab 17h nicht mehr und am Samstag auch nicht. Ist ja Sabbat.

Mann \ Frau ist also entweder auf Taxis oder ein Auto angewiesen und freundlicherweise ist Siemens Israel so nett, mir ein kleines schnuckeliges Auto für meine Zeit hier zur Verfügung zu stellen. Hunday Gets…schon mal gehört? Ich nicht, bis ich dann davor stand und erkennen durfte, dass es die „fun“ Variante ist, was auch immer das bedeutet und ein Automatik-Getriebe hat. Vielleicht ja „fun“ weil mein Surfbrett grad so noch reinpasst.

Mittlerweile düse ich damit auch schon fast 4 Wochen in meinem schönen Land hier rum und bin Stolz auf meinen Firmenaufkleber. Passiert ist auch schon ein bisl was.
Z.B. war ich am ersten Tag mim Auto bei der Bank, musste ein Konto eroeffnen und als ich rauskam ist doch glatt jemand in mein geparktes Autolein rein gefahren. (Wer genau hinschaut, sieht die leichte Delle an der hinteren Tuer)
Nigs schlimmes, aber Kratzer hats schon bekommen. Zum Glück hat der Verursacher gewartet und so hab ich am ersten Tag gleich mal nen ausgefüllten Versicherungsbogen mit in die Arbeit gebracht.
Letzte Woche hab ich dann noch meinen ersten Strafzettel fuer Parken im Parkverbot bekommen…war 5 Minuten Kaffee holen, zack 50 Euro Strafzettel.

Der ein oder andere fragt sich bestimmt, wie das Auto fahren hier so ist. Schon ein wenig hektisch, aber im Grunde mit jeder Grossstadt in Deutschland vergleichbar, ausser dass sie ein bisl weniger blinken und gern auf zwei Spuren gleichzeitig fahren.
Das solls gewesen sein, ach ja ca. 90% der Strassen sind Einbahnstrassen.









Das ist uebrigens mein Lieblingskaffee. .
Hervorragender Kaffe und lecker lecker Sandwiches, fuer mich jetzt alles um 50% guenstiger, da ich aufgrund meiner Freundin den Angestelltenrabatt bekomme :)


Kleine Note auch fuer unsere Singapuris...bald bin ich fuer ein paar Tage bei euch. Hab gestern meine Flug am 25.Dezember zu euch gebucht.