Dienstag, 30. Dezember 2008

der teufel reitet in Singapur und ist weit weg aus der Gefahrenzone

Hallo liebe Welt da drausen,

diese Tage hoert man nicht so viele gute Nachrichten aus Israel. Ich bekomme davon allerdings nicht allzuviel live mit, da ich mich derzeit in Singapur befinde.

Sobald ich mit die naechsten Tage mit Kollegen und Freunden telefoniert habe, melde ich wieder Neues. Mir gehts auf jeden Fall bestens und wir haben jede Menge zu sehen und Spass hier.










Macht euch also keine Sorgen, zur Not bleibe ich noch ein paar Tage laenger in Singapur.
bis bald und nen guten Rutsch

Dienstag, 23. Dezember 2008

godly Xmas presents & weird feelings












Hallo liebe Familie,
Hallo liebe Freunde und natuerlich auch alle anderen die hier rein schauen.

Die letzten Tage und Wochen haben mich aus aller Welt die schoensten und herzlichesten Weihnachtsgruesse erreicht und dafuer bedanke ich mich aus ganzem Herzen. Ihr alle habt es damit geschafft, das ich mich zumindest ein klein wenig weihnachtlich fuehle, denn hier in Israel, sieht man keine Weihnachtsbaeume, keinen Weihnachtsschmuck und schon gar keinen Schnee. Es gibt kein Weihnachtsshopping und kein Mensch kauft oder verpackt hier geschenken.
Weihnachten findet fuer mich dieses Jahr mehr auf den Blogs aller anderen Informanden und ein ganz klein wenig bei mir zuhause statt. Toller niedlicher Plastikbaum nich?



Brav beschenkt worden bin ich jedoch heute morgen schon und das wird auch die naechsten Tage anhalten. Den der liebe Gott hat uns richtig schoene grosse Wellen (2-4 Meter) beschert, die noch bis zum 26. Dezember anhalten werden....hier ein kleiner Vorgeschmack. Mehr in der Surfgalerie!


Und damit moechte ich euch allen, wo auch immer ihr auf dieser Welt seid, ganz ganz schoene herzliche, entspannte und besinnliche Weihnachtszeit im Familienkreis wuenschen. Und wenn die dann rum ist,
natuerlich auch ein fetziges Silvesterfest und einen guten Start ins neue Jahr(ich bin dafuer in Singapur).
Ach ja ansonsten gehts mir hervorragend und es gibt nigs zu meckern.

P.S.: In Israel gibts fuer Weihnachten\Neujahr keinen einzigen Feiertag und es wird brav 8h an jedem dieser ach so christlichen Tage gearbeitet.

Dienstag, 9. Dezember 2008

surf is up...schoen surfen vor der Arbeit


Wenig Worte, viele Bilder.
Wenns bei mir Wellen hat, ists zum surfen am besten ganz in der Frueh ...demzufolge geh ich schoen jeden Morgen vor der Arbeit 1,5 Stunden surfen :) Enjoy




Sonntag, 7. Dezember 2008

Samstag, 6. Dezember 2008

Eilat – Coral Reef / Snorkeling / Great Days


Weekend Trip die Zweite.

Nachdem ich mit meinen tuerkischen Arbeitskollegen und seiner Frau schon in Jerusalem war, haben wir auch gleich dieses WE was miteinander unternommen.

Und zwar haben wir nen kleinen Road Trip an das suedlichste Ende Israels, Eilat gemacht. Eilat ist in Deutschland eher unbekannt, liegt jedoch am obersten Ende des roten Meeres unmittelbar neben Jordanien und Ägypten. Diese kleine beschauliche Örtlein ist sozusage das Malle, der Israeli und beherbergt riesige Hotelburgen.

Im Moment ist jedoch relativ wenig los, da totale Nebensaison ist und es auch langsam kalt wird (für Eilat heisst das 30 Grad / 20 Grad Nachts). Und da haben wir uns gedacht, dass passt doch ganz gut und haben uns flugs eine Übernachtung gebucht.

Road Trip deswegen, weil man von Tel Aviv aus ca. 4,5 Stunden braucht, wovon man ca. 3h einfach nur durch Steinwueste fährt. Hoert sich blöd an, ist aber wenn mans noch nie gesehen hat eine ganz beeindruckende Angelegenheit. Die Wueste ist fast leblos, d.h. es gibt kaum Orte und Tiere haben wir auch keine gesehen.
Dafuer gabs unzaehlige Huegel (Berge) und alles was man so im Dunst der ferne unterwegs sehen konnte, gehört schon zu Jordanien. Auf dem Hinweg haben wir wieder erwarten auch keinen einzigen Militärstützpunkt gesehen. Das sollte sich aber am Rückweg ändern.

Nachdem wir also am Freitag früh um 6h hier losgedüst sind, sind wir dann auch gut um kurz nach 10h in Eilat angekommen. Haben in unserem Hotel eingecheckt und sind gleich mal nach kurzem Check des Reisefuehrers ans Coral Reef gedüst.

Gluecklicherweise hat meine Kamera auch einen Unterwassermodus, d.h. wir konnten beim Schnorcheln auch Fotos machen, seht selbst hier die zwei Beispiele und natuerlich mehr im Web-Album.

Am Abend gings dann auf die Promenade lecker schlecker was Essen und ein wenig umherwandern. Dann noch ein Goldstar (beste Bier Israels) direkt am Strand mit Ausblick auf Jordanien und Ägypten. Am Sonntag war leider der Himmel etwas bedeckt und wir haben uns für das Sea Live Observatory entschieden.

So kurzfristig wir uns entschieden haben, so schnell ging auch dieses WE in Eilat rum. Hat wirklich super Spass gemacht und ich komm bestimmt nomal wieder bevor die Hochsaison losgeht.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

zurueck Steinzeit und den Alltag






Business Unit Head and
Business Unit Head Commerical (f)
belly contest



Hallo liebe Allgemeinheit,
dieser Eintrag ist allen kleinen Siemens Laendern gewidmet und ich freue mich ueber Kommentare, die mir sagen dass nicht nur bei mir so manches etwas steinzeitmaessig ist.

a) Opening a bank account
Eigentlich kennt man das ja aus Deutschland, man geht in ne Bank oder schickt was per Post. Dauert 10-20 Minuten inkl. ausfuellen und Unterschriften. >> Koennte man ja denken, dass das in einem Technologie-Land wie Israel auch so ist, falsch gedacht. Ich habe sage und schreibe 1,5h in der Bank verbracht ca. 30 mal unterschreiben und paraphieren muessen und danach ca. 2kg Papier (30 Formulare) nach Hause getragen.
Selbiges gilt natuerlich fuer Bank-Gebuehren. Money Transfer from abroad > Commission Minimum 25 US$
Money Withdrawal > each 2 Schekel = 0,40 Euro in der Filiale am Schalter = 2,50 EuroMoney Exchange fee, nachdem man schon 25 US$ Commission gezahlt hat, 7 US$. >> Da liebe ich mir doch die deutschen Banken, aber nicht zu vergessen,das diese natuerlich auch was abziehen (6Euro).

b) Zuliefererzahlungen
Wie funktioniert das eigentlich in Deutschland. Ich hab keine Ahnung, das macht ja alles Procurement. Aber sicherlich wird das um einiges effizienter gemacht, als hier
>> Schritt 1, jeder Project Commercial muss die Rechnung in einem eigens autom. generierten Excel Forumular freigeben.
Schritt 2, Accounting erhaelt die Zahlungsfreigabe und druckt Schecks. Richtig gelesen, hier werden Schecks gedruckt, nigs da mit Ueberweisung oder aehnlichem.
Schritt 3,
Diese Schecks werden dann per Einschreiben an alle Zulieferer versendet. Diese rennen damit zur Bank und lassen sich das Geld aufs Konto gutschreiben…grossartiger Prozess!

c) local paychecks
In Deutschland kennt man das ja, jeden Monat kriegt man ne verschluesselte mail, frueher kam das ganze halt per Post nach Hause…maschinengefertigt und vermutlich automatisch.
>> So laeuft das hier so gar nicht. Hier gibt’s zwei nette Damen, die den ganzen Monat nichts anderes machen, als Gehaelter und Reisespesen zu berechnen, so dass am Ende des Monats dann jeder sein Geld bekommt. Aber das ist ja noch nicht so spannend.
Das wirklich lustige ist dann, wie jeder seine eigene Abrechnung bekommt. Ne nicht per Post oder per e-mail. Hier bekommt die Assistentin jedes Teams, alle Gehaltsabrechnungen ihres Teams in speziellen Umschlaegen, die so nen Abreissrand (kennen wir von Pins und Tans unserer deutschen Banken) haben und dann darf jeder brav seinen Zettel abholen...toll ne. Ich hab auch einen bekommen und bin ganz Stolz drauf, sind aber leider nur Reisespesen drin.

> Aber ansonsten ist hier alles prima und gut organisiert! freu mich ueber Kommentare dazu oder aehnliche Erfahrungsberichte

thats my office, w\o windows



Mobilitaetsverhalten auf Israelisch

Das ist ein Eintrag den ich jetzt schon bald 2 Wochen verschoben hab.
Was man sich bei einer Stadt wie Tel Aviv schwer vorstellen kann, dass es keine S-\ U-Bahn gibt, demzufolge sind die öffentlichen Verkehrsmittel hier groesstenteils Busse. Busse gibt’s natürlich in ganzen Massen, allerdings fahren selbige am Freitag(ich hab da frei) ab 17h nicht mehr und am Samstag auch nicht. Ist ja Sabbat.

Mann \ Frau ist also entweder auf Taxis oder ein Auto angewiesen und freundlicherweise ist Siemens Israel so nett, mir ein kleines schnuckeliges Auto für meine Zeit hier zur Verfügung zu stellen. Hunday Gets…schon mal gehört? Ich nicht, bis ich dann davor stand und erkennen durfte, dass es die „fun“ Variante ist, was auch immer das bedeutet und ein Automatik-Getriebe hat. Vielleicht ja „fun“ weil mein Surfbrett grad so noch reinpasst.

Mittlerweile düse ich damit auch schon fast 4 Wochen in meinem schönen Land hier rum und bin Stolz auf meinen Firmenaufkleber. Passiert ist auch schon ein bisl was.
Z.B. war ich am ersten Tag mim Auto bei der Bank, musste ein Konto eroeffnen und als ich rauskam ist doch glatt jemand in mein geparktes Autolein rein gefahren. (Wer genau hinschaut, sieht die leichte Delle an der hinteren Tuer)
Nigs schlimmes, aber Kratzer hats schon bekommen. Zum Glück hat der Verursacher gewartet und so hab ich am ersten Tag gleich mal nen ausgefüllten Versicherungsbogen mit in die Arbeit gebracht.
Letzte Woche hab ich dann noch meinen ersten Strafzettel fuer Parken im Parkverbot bekommen…war 5 Minuten Kaffee holen, zack 50 Euro Strafzettel.

Der ein oder andere fragt sich bestimmt, wie das Auto fahren hier so ist. Schon ein wenig hektisch, aber im Grunde mit jeder Grossstadt in Deutschland vergleichbar, ausser dass sie ein bisl weniger blinken und gern auf zwei Spuren gleichzeitig fahren.
Das solls gewesen sein, ach ja ca. 90% der Strassen sind Einbahnstrassen.









Das ist uebrigens mein Lieblingskaffee. .
Hervorragender Kaffe und lecker lecker Sandwiches, fuer mich jetzt alles um 50% guenstiger, da ich aufgrund meiner Freundin den Angestelltenrabatt bekomme :)


Kleine Note auch fuer unsere Singapuris...bald bin ich fuer ein paar Tage bei euch. Hab gestern meine Flug am 25.Dezember zu euch gebucht.

Sonntag, 30. November 2008

Wellen, Jerusalem und 4 Wochen

Hallo liebes Onlinetagebuch,

kaum zu glauben das gerade die letzte der ersten 4 Wochen, von insgesamt 9,5 Monaten vorueber gegangen ist, so ganz unspektakulaer...zumindest fuer lokale Verhaeltnisse.

Nachdem diese Woche so ganz interessant mit dem schon beschriebenen Internationstreffen angefangen hat, war sie neben richtig, richtig grossen Wellen Montags und Dienstags (Surfen immer vor der Arbeit 7 - 8 Uhr) eigentlich reichlich unspektakulaer, waere da nicht noch der Geburtstag meines ersten Freundes hier (Daniel 35 Jahre) gewesen und am Freitag ein Sightseeing-Tagesbesuch in Jerusalem(eine Arbeitskollegin die dort lebt hatte mich eingeladen).

Fangen wir doch erstmal mit den Wellen an...der ein oder andere der diesen Blog liest, surft ja auch fleisig.

Die Wellen waren Montag und Dienstag fuer lokale Verhaeltnisse riesig, d.h. ueber Kopfhoch und das fuer satte 3 Tage. Leider kommen nicht so wirklich geordnet rein, Spass hats trotzdem gemacht bei Sonnenaufgang mit ca. 20 anderen Surfen im Wasser zu sitzen und die "Giganten" entlang zu reiten....Leider hat mein Foto ja kein Akku mehr, deswegen gibts leider leider auch keine Bilder...mein bester Ritt ging ca. 10 Sekunden an einer abartig steilen, sich fast ueber mir brechenden Wand entlang, um mir am Ende so richtig schoen den Kopf zu waschen...schoen wars...auch wenn danach der Sand so ziemlich ueberall war.
So ruckzuck noch Jerusalem. Man muss wissen, dass hier im Israel alles ziemlich nah beieinander liegt, auch wenns auf der Karte weit ausssieht ists nur 1h fahrt...wenn man von der Nordspitze bis zur Suedspitze fahren wuerde...kommt man max. auf 6h. Dafuer ist das Wetter umso unterschiedlicher. In Tel Aviv wars immer schoen gemuetlich warm, ganz im Gegensatz dazu in Jerusalem...Regen, Jacke, Schirme, lange Hosen und ein Temperatursturz von ca. 15 Grad. Das Flair ist ebenso total gegensaetzlich, Tel Aviv als internationale Metropole, Jerusalem als grosse Stadt mit vielen kleinen Gassen, vielen kleinen Gebaeuden und einer beeindruckenden Stadtmauer. Aber seht selbst auf den Bildern.(haben meine tuerkischen Freunde gemacht)
Jerusalem mit der Klagemauer, Dome of the Rock und wirkt der ganzen Laender-Grenz-Diskussion wesentlich naher. Als uns unsere Fuehrerin dann noch erklaert, das sie selbst 3 Freunde hat, welche bei Attentaten umgekommen sind und wir waehrendessen auf einer riesigen Stadtmauer steht und auf fernen Huegeln Sicherheitszaeune sieht, ist das Urlaubsfeeling ploetzlich sehr fern. Aber am Abend sind wir dann ja wieder nach Tel Aviv gefahren und das Gefuehl ist auch wieder das Alte....




Das ist wohl auch ein grosser Teil der Vielfaeltigkeit dieses Landes, nicht nur in Flora und Fauna, sondern auch in Politik, Glaube und Lebensweise bietet eine grosse Unterschiedlichkeit...






Liebes Onlinetagebuch...als kurzen Abschluss muss ich noch sagen, dass es mir hervorragend geht und Israel wirklich ein hervorragendes Land ist. Kann mich ueber nicht wirklich was beschweren und freue mich auf die naechsten Wochen und Monate....

Montag, 24. November 2008

Internations - Verteidungsminister im 49zigsten Stock



Internations, was ist das eigentlich, dachte ich mir vor ca. 2 Wochen nachdem mich ein Infojaehrler dazu eingeladen hat und ich mich brav angemeldet habe. Heute, zwei Wochen spaeter bin ich um so einiges Schlauer.

Und das ist sogar ein eigenen Eintrag wert. Ich war gestern also auf dem ersten Internations Tel Aviv Community Meeting. Das ganze fand in dem runden Gebaeude im 49.ten Stock statt, das Restaurant bzw. die
Bar heisst 2c (http://www.2-c.co.il) und bietet Gourmet Kueche!




Hoert sich doch alles ganz fein an dachte ich und bin den landesueblichen Gepflogenheiten, ca. 1h nach offiziellen Start, mit zwei tuerkischen Freuden(kommen aus Istambul) dort aufgeschlagen.
Bevor wir uns ins Getuemmel gestuerzt haben, sind wir zu dritt kurz mal die Aussicht geniessen gegangen, von der wir im Laufe des restlichen Abends nicht mehr viel zu sehen bekommen sollten.




Kaum sind wir am Eingang vorbei, steht uns auch schon der Organisator des Treffens gegenueber und bittet uns, die Teilnehmerliste und "Namesschilder" auszufuellen, um uns ca. 10 Sekunden spaeter nach Business Cards zu fragen! Bloed, die haben wir natuerlich nicht dabei...auf der TN Liste waren uebrigens ca. 60% CEO's.

Na ja egal dachten wir uns, erstmal an die Bar, was zu Abendessen und vom gefuellten Teller aus das Geschehen beobachten. Tja denkste. Keine drei Happen haben wir geschafft, da kam schon jemand froehlich daher und hat sich vorgestellt, gefragt wo wir herkommen, was wir arbeiten etc., etc., etc.. und so ist mit wechselnder Gesellschaft schnell mal 1h vergangen und wir habens kaum geschaft unsere leckeren Speisen anzuruehren.

Tja und als wir dann endlich mal nach 1,5h mim Essen fertig waren, fangen auf einmal alle an heimzugehen.
Das war dann doch etwas irritierend, jedoch waren die letzten 10 Minuten besonders interessant. Habe ich doch glatt noch den Minister fuer innere Sicherheit Israels bzw. den Verteidigungsminister (in Zivilkleidung) , den Restaurantbesitzer und eine durchaus huebsche Schweitzerrin (die fuer die Uni Tel Aviv ein Masterprogramm aufbaut) kennengelernt...so leicht trifft man also wichtige Leute :).


Als Resumee des Abends gilt, oefter mal einfach mitmachen und immer Business Cards dabei haben. Beim naechsten mal darf solls eventuell feste Gespraechspartner aller Speeddating geben!

Ich bin schon gespannt! Vielleicht erwisch ich ja die huebsche Schweizerin :)









Sonntag, 23. November 2008

Werkskultur auf Israelisch\mehr schoene Wellen

Tja und schon ists wieder Wochenanfang in Israel (Sonntag). Irgendwie kaum zu glauben, dass jetzt schon drei Wochen rum sind...die Zeit ist irgendwie, wie im Fluge vergangen.

Recht Spektatkulaeres gibt es auch von der letzten Woche gar nicht zu berichten,
ausser das endlich mal mehr Wellen waren und ich so praktisch das ganze WE im oder am Wasser verbracht hab. Ergebnis...viel Sand zwischen den Zehen, ein leicht laedierter Arm und ein ausgelasteter Sebastian!

Eine Sache war letzte Woche noch hervorhebenswert, naemlich das ich zum arbeiten einen Tag in Haifa (im Norden Israels) zum arbeiten gewesen bin. Der Werksleiter war so nett mich am Montag frueh, um 6h abzuholen und mit zu "unserem" Werk zu nehmen. Und "unser" Werk ist in Israel ein klein wenig anders,
als das, dass wir in Berlin besucht haben.
Es ist auf dem Gelaende des Kunden, es gibt kaum geteerte Wege (meist einfach Sand oder Erde), die meisten Mitarbeiter arbeiten max. 1 Jahr bei Siemens und mit Ordnung und Prozessen nimmt mans nicht so genau...

Interessant wars trotzdem und ich konnte mir am Abend noch Haifa ein wenig anschauen, leider hab ich dazu keine Fotos, weil ich das Ladegeraet meiner Kamera daheim gelassen hab...sorry. Hoffe die Post ist fix, so dass es bald wieder Bilder gibt.
bis bald und sonnengebraeunte Gruesse in die Welt

Freitag, 14. November 2008

ikea rocking / swell is up / Neve Tzedek

Hi Folks,

leider hab ich es irgendwie geschaft in der letzten Woche keine Bilder zu machen, werd mir aber Muehe geben, demnächst wieder welche zu machen.

Tja jetzt ist ruck zuck auch schon Woche zwei und die Hälfte meines schönen Wochendes rum,
verging wie der Wind und unterwegs war ich auch irgendwie ständig.

Das wirklich komische an der Woche war, die Woche am Sonntag anzufangen. Weniger das man am Sonntag zur Arbeit fährt, aber die in Deutschland antrainierten Angewohnheiten, wie Fußballergebnisse checken(tja da waren ein paar Bundesligaspiele am Sonntag noch nich mal angepfiffen) oder mal schnell bei der Mama im Buero anrufen(die hatte da wohl grad ihren verdienten freien Sonntag).

Die Woche began erst mal ganz entspannt, hab mein Auto bekommen und am Montag einen Bankaccount eröffnet. Dazu muss man hier sage und schreibe, ca. 20 - 30x unterschreiben und mindestens 10x Geb.dt., Wohnort, Telnr. angeben und währendessen ist mir doch gleich einer in meine geparktes Auto reingefahren. Na super, aber zumindest war er so nett und hat gewartet, sodass ich alle nötigen Details fuer die Versicherung bekommen hab. Ist allerdings wirklich nur ein relativ kleiner Kratzer mit ner Delle auf der Fahrerseite...hat in der Arbeit aber trotzdem fuer ordentlich Verwirrung gesorgt.

Ansonsten hab ich mich während dieser Woche in das Abenteuer Haareschneiden gewagt und das war ziemlich entspannt, allerdings ists ein wenig kurz geworden. Lag vielleicht am mangelnden Englischkenntnissstand des werten schneidenden Herren.

Des Weiteren hab ich auch noch einen IKEA besichtigt und die ein oder anderen Kleinigkeiten dort gekauft. Hier gibts zum Hotdog leider auch kein Sauerkraut und Zwiebeln. Dafuer war ich am Dienstag lecker Schrimps und Calamari essen.

Tja und dann war das Wochenende auch schon wieder da. In der Arbeit war auch schon einiges zu tun, sodass ich kaum Zeit gefunden hab die anderen Infojahrblogs zu lesen.

Das beste diese Woche war mein Freitag. Endlich gab es Wellen und die hab ich dann auch ordentlich beansprucht...los gings um 10.30h bis 12h, dann ab zum Frühstücken und dann nomal ein Sonnenuntergangs-Surf von 16 - 17h..was will man mehr. Fuehlt sich alles an wie Urlaub, ist aber halt das neue Zuhause Als i-Tüpfelchen sind wir dann am Abend noch nach Tel Aviv gefahren und haben uns den ältesten/ursprungs Stadteil angeschaut(Neve Tzedek)...super schön, Mitten in Tel Aviv und total ruhig.

Mal sehen was der Sonntag so bringt. Bin motiviert mal so richtig Sightseeing zu machen und am Abend gibts eine Nacht-Touri-Tour, mal schaun wie das so wird...Bilder und neue Geschichten folgend demnächst!

Sonntag, 9. November 2008

böse Dinge

Der erste Arbeitssonntag ist vorbei, ist schon ein wenig komisch. Ich hab auch eigentlich gar nicht wirklich was zu schreiben, wollte nur mal, zumindest einmal die schlechten Seiten des Lebens hier beleuchten.
1) In meinem Appartment blättert teilweise die Farbe ab und die Wände sind nicht wirklich sauber.
2) unter meinem Schlafzimmerfenster ist die Einfahrt zur Tiefgarage, d.h. bei leichtem Schlaf...klickklack, hört man ständig die Autos fahren
3) Hier im Appartmentkomplex u.a. der reiche Vorort von Tel Aviv, leben eigentlich nur Leute älter als 40Jahre. Und nach Tel Aviv braucht man ca. 15min (Taxi) 30min(Bus)...d.h. für Abends mal schnell nach Tel Aviv rein, ists zu weit :(
4) Es gibt im Apparment ganze Massen an kleinen Ameisen und ich hab auch schon die ein oder andere schöööööne Kakerlake gefunden.
5) In der Arbeit reden alle ständig untereinander hebräisch und es ist nicht ganz einfach jemand zum Mittagessen zu finden...
6) gibts nigs mehr zu meckern, denn eigentlich gehts mir sau gut, demnächst wieder schöne Erlebnisberichte :)

Samstag, 8. November 2008

Schwusch: Zurück nach Tel Aviv - Park Yarkon + old Tel Aviv Harbour

Nach dem kleinen Abstecher unten an zum Münchner Flughafen, noch ein paar Worte zum Wochenende.

Ich war am Freitag(gefühlter Samstag) den ersten Tag in Tel Aviv selber. Angefangen hat das ganze mit einer ca. 30min Bussuche und nachdem ich dann fündig geworden bin, war eine nettes Mädel in Armeekleidung (Frauen müssen hier auch 2 Jahre zur Armee;Männer 3Jahre!) mit Maschinengewehr am Rücken so nett mir zu erklären, das ich auch jeden anderen Bus hätte nehmen können. Egal.Ca. 15min später raus ausm Bus und ab in den Stadtpark, der laut Internet-Webseiten mit dem Central Parks New Yorks vergleichbar ist...naja es ist eher ne Mischung aus Central Park und Englischer Garten.







Der Park ist sehr weitläufig und wird von einem ziemlich dreckigen Fluss durchzogen, dem Yarkon. Sonst ist er aber ganz nett, es gibt einen kleinen Zoo, Wasserspaß-Spielplätze, Bootleih-Station, hübsche Blumen und jede Menge lustig zwitschernde Vögel.








Danach gings in den ehemaligen Hafen von Tel Aviv, der mittlerweile geschlossen und als Cafe, Bar, Club und Shopping Areal wieder erschlossen wurde...sehr sehr schön und toll zum Abhängen...hat dazu auch seinen eigenen Strandteil. Nen Jazz-Club hab ich auch schon gefunden, also Christoph, falls du das liest...ich setze unsere Jazz-Abende demnächst hier fort.

Im Port gibts jede Menge Bars, die ca. 10m vom Wasser weg sind und man gemütlich auf gepolsterten rumlümmeln kann. Das hab ich dann auch noch ganz entspannt gemacht.
Der Heimweg hat sich leider auch etwas schwierig gestaltet, da ja am Freitag(vgl. Samstag) ab Sonnenuntergang zwegs Sabbat, keinerlei öffentl. Verkehrsmittel mehr fahren. Tja das wars dann mit meinem Bus. Hab mir dann ein Taxi geschnappt, der wollte mich gleich mal übern Tisch ziehen, 75Schekel (15Euro) statt typischerweise 50Schekel(10Euro).Hat er nicht geschaft.
So nun noch schnell ein paar Zeilen zu Sonntag. Ich war mit meinem Nachbarn, einem ca. 40jährigen alleinstehenden Kerl, selbständig im IT Geschäft, arbeitet von Zuhause, frühtstücken. Manch einer wird jetzt denken, uääähhhh das war bestimmt mega langweilig.
Pustekuchen, der Kerl benimmt sich wie ein max. 30jähriger. Zitat "Battle of the sexiest" nur weil ein paar (deutlich) jüngere Mädels kurz zu uns rüber geschaut haben. Waren dann letztendlich fast 2h(bis ca. 2h) frühstücken und dank ihm hab ich jetzt auch super W-Lan, das ich mitbenutzen darf...am Abend gings dann noch schnell ne Runde in den Ort hier. Hab einen Yoghurt-Eis laden gefunden...da werd ich ab sofort mind. 2mal die Woche hingehen. Und das wars schon zu Sonntag.
bis demnächst und viel Spaß in D oder sonst wo :)
P.S.: Falls sich jemand wundert, wieso ich nigs über´s Essen schreib. Das ist hier einfach lecker und unproblematisch...Falafel, Pizza, Salat, Huhn, Rind, Fisch...was auch immer das Herz begehrt.

Swusch:Kurzer Rückblick ans Münchner Terminal

Ihr werdet euch jetzt vielleicht wundern, wieso ein kurzer Rückblick ans Münchner Terminal.
Nun die Antwort ist relativ einfach...ich hab noch nigs drüber geschrieben und die Maike hat mich rein zufällig dran erinnert :)

Also, wenn man nach Tel Aviv fliegt, gehts in München an einem eigenen Terminal los. Das etwas seltsame daran ist, dass dieses Terminal in München "1F" nicht Bestandteil des Online-Flughafenplans ist. Beschreibung gibts zumindest "In der Halle F findet die Abfertigung der sicherheitsgefährdeten Flüge statt." Thats it. Mehr findet sich nicht.

Na ja wir habens trotzdem gefunden, erst zum Terminal 1 hoch, dann ca. in der Mitte "links" abbiegen, durch die Parkhäuser durch und direkt vorm Terminal 2 wieder links...ca. 200m später gehts rechts zum Terminal 1 F. Tja da gibts allerdings keine Parkplätze und direkt vorfahren und ausladen darf man auch, ist ja ein sicherheitsgefährdeter Flug, also kein Autos direkt am Terminal.

Wer jetzt denkt es kommt noch die Mega-Check-In Story, den muss ich leider enttäuschen.
Das Personal war extrem nett, man kommt ins Gebäude nur mit Flugrechnung bzw. als Angehöriger und das Gepäck wird halt doppelt gescannt...also eigentlich relativ entspannt.
Sollte mich also jemand besuchen kommen, ist das spannendste das Terminal zu finden.
Ach ja Hebräisch können Sie an dem Terminal nicht, d.h. meine Arbeitserlaubnis konnte niemand lesen und es gibt halt ein paar Sicherheitsleute mehr, das wars aber schon.

Freitag, 7. November 2008

What a Tuesday!

















Leute von heute, was soll man da noch sagen, die erste Arbeitswoche ist um.
In Dubai/Abu Dabi ist das Wochenende ja immer Freitag und Samstag, demzufolge sitz ich gerade noch zuhause und wird mich gleich nach Tel Aviv rein begeben.

Aber bevor ich das tue noch ein kleiner Wochenrückblick.
Das Siemens Office liegt ja leider nicht ganz so nah bei mir, d.h. ich musste diese Woche jeden Tag hin und zurück jeweils 20-30min Taxi fahren…hört sich ein bisl ungewohnt an, ist es auch.
Ansonsten läufts in der Arbeit bestens, ich werde so langsam eingebunden und das ein oder andere kleine Probleme mim Laptop ist auch geregelt. Die IT Leute hier unten sind wirklich der Wahnsinn. Meine LTE e-mail Adresse wurde innerhalb von 3h nach Israel umgezogen und dann ging der Sound am Laptop nicht, egal haben Sie mir einfach nen neuen gegeben Zeitbedarf 30min.Ach ja bevor ichs vergesse, meine derzeitige Chefin ist schwanger und wird demzufolge Ende Januar erstmal ein wenig Baby-Urlaub machen…d.h. bis dahin muss ich so richtig in alles eingearbeitet sein.

Was rein „privat“ das High Light der Woche war, hab ich mich gestern Nachmittag in der Arbeit auch gefragt und mich dann von meiner Chefin mit in einen etwas kleineren Ort nehmen lassen. Das war natürlich nicht das High Light, sondern zum einen ein wenig der darauf folgende Heimweg mim Bus (1h). Nachdem ich erstmal in die falsche Richtung eingestiegen bin, zum Glück nur 2 Stationen, bin ich durch allerlei lustige Sträßlein geschippert und hab so mal ein wenig mehr von echten Leben hier gesehen. Glücklich um 10.30h daheim angekommen, hab ich mir dann noch ein wenig die MTV European Music Awards reingezogen.
Zum anderen, um nun zum wirklichen High Light zu kommen, waren mir um 11.30h dann die MTV EMA´s doch etwas zu fad und ich hab mich nomal aufgerafft an Strand zu gehen. Dort bin ich in der Dunkelheit im Schimmern der Sterne(und anfänglich ein wenig Licht vom Hafen) an der leise rauschenden Wasserkante entlang gejoggt. An Lagerfeuern vorbei, mal mit einer kühlen Brise von Meer, mal mit etwas warmen Winden aus dem Inland. Vorbei an Anglern, knutschenden Liebespärchen und mit den Füßen immer im weichen Sand. Nach one-way ca. 20 min, hab ich mich an Strand gelegt, noch ein wenig am Sternenhimmel nach Sternschnuppen geschaut…und sogar eine gesehen.
That´s it folks…new stuff is coming soon! Watch out for pictures bellow.


sleeping room caoch opposite of caoch bath



breakfeast area little boat in the marina