Sonntag, 30. November 2008

Wellen, Jerusalem und 4 Wochen

Hallo liebes Onlinetagebuch,

kaum zu glauben das gerade die letzte der ersten 4 Wochen, von insgesamt 9,5 Monaten vorueber gegangen ist, so ganz unspektakulaer...zumindest fuer lokale Verhaeltnisse.

Nachdem diese Woche so ganz interessant mit dem schon beschriebenen Internationstreffen angefangen hat, war sie neben richtig, richtig grossen Wellen Montags und Dienstags (Surfen immer vor der Arbeit 7 - 8 Uhr) eigentlich reichlich unspektakulaer, waere da nicht noch der Geburtstag meines ersten Freundes hier (Daniel 35 Jahre) gewesen und am Freitag ein Sightseeing-Tagesbesuch in Jerusalem(eine Arbeitskollegin die dort lebt hatte mich eingeladen).

Fangen wir doch erstmal mit den Wellen an...der ein oder andere der diesen Blog liest, surft ja auch fleisig.

Die Wellen waren Montag und Dienstag fuer lokale Verhaeltnisse riesig, d.h. ueber Kopfhoch und das fuer satte 3 Tage. Leider kommen nicht so wirklich geordnet rein, Spass hats trotzdem gemacht bei Sonnenaufgang mit ca. 20 anderen Surfen im Wasser zu sitzen und die "Giganten" entlang zu reiten....Leider hat mein Foto ja kein Akku mehr, deswegen gibts leider leider auch keine Bilder...mein bester Ritt ging ca. 10 Sekunden an einer abartig steilen, sich fast ueber mir brechenden Wand entlang, um mir am Ende so richtig schoen den Kopf zu waschen...schoen wars...auch wenn danach der Sand so ziemlich ueberall war.
So ruckzuck noch Jerusalem. Man muss wissen, dass hier im Israel alles ziemlich nah beieinander liegt, auch wenns auf der Karte weit ausssieht ists nur 1h fahrt...wenn man von der Nordspitze bis zur Suedspitze fahren wuerde...kommt man max. auf 6h. Dafuer ist das Wetter umso unterschiedlicher. In Tel Aviv wars immer schoen gemuetlich warm, ganz im Gegensatz dazu in Jerusalem...Regen, Jacke, Schirme, lange Hosen und ein Temperatursturz von ca. 15 Grad. Das Flair ist ebenso total gegensaetzlich, Tel Aviv als internationale Metropole, Jerusalem als grosse Stadt mit vielen kleinen Gassen, vielen kleinen Gebaeuden und einer beeindruckenden Stadtmauer. Aber seht selbst auf den Bildern.(haben meine tuerkischen Freunde gemacht)
Jerusalem mit der Klagemauer, Dome of the Rock und wirkt der ganzen Laender-Grenz-Diskussion wesentlich naher. Als uns unsere Fuehrerin dann noch erklaert, das sie selbst 3 Freunde hat, welche bei Attentaten umgekommen sind und wir waehrendessen auf einer riesigen Stadtmauer steht und auf fernen Huegeln Sicherheitszaeune sieht, ist das Urlaubsfeeling ploetzlich sehr fern. Aber am Abend sind wir dann ja wieder nach Tel Aviv gefahren und das Gefuehl ist auch wieder das Alte....




Das ist wohl auch ein grosser Teil der Vielfaeltigkeit dieses Landes, nicht nur in Flora und Fauna, sondern auch in Politik, Glaube und Lebensweise bietet eine grosse Unterschiedlichkeit...






Liebes Onlinetagebuch...als kurzen Abschluss muss ich noch sagen, dass es mir hervorragend geht und Israel wirklich ein hervorragendes Land ist. Kann mich ueber nicht wirklich was beschweren und freue mich auf die naechsten Wochen und Monate....

Montag, 24. November 2008

Internations - Verteidungsminister im 49zigsten Stock



Internations, was ist das eigentlich, dachte ich mir vor ca. 2 Wochen nachdem mich ein Infojaehrler dazu eingeladen hat und ich mich brav angemeldet habe. Heute, zwei Wochen spaeter bin ich um so einiges Schlauer.

Und das ist sogar ein eigenen Eintrag wert. Ich war gestern also auf dem ersten Internations Tel Aviv Community Meeting. Das ganze fand in dem runden Gebaeude im 49.ten Stock statt, das Restaurant bzw. die
Bar heisst 2c (http://www.2-c.co.il) und bietet Gourmet Kueche!




Hoert sich doch alles ganz fein an dachte ich und bin den landesueblichen Gepflogenheiten, ca. 1h nach offiziellen Start, mit zwei tuerkischen Freuden(kommen aus Istambul) dort aufgeschlagen.
Bevor wir uns ins Getuemmel gestuerzt haben, sind wir zu dritt kurz mal die Aussicht geniessen gegangen, von der wir im Laufe des restlichen Abends nicht mehr viel zu sehen bekommen sollten.




Kaum sind wir am Eingang vorbei, steht uns auch schon der Organisator des Treffens gegenueber und bittet uns, die Teilnehmerliste und "Namesschilder" auszufuellen, um uns ca. 10 Sekunden spaeter nach Business Cards zu fragen! Bloed, die haben wir natuerlich nicht dabei...auf der TN Liste waren uebrigens ca. 60% CEO's.

Na ja egal dachten wir uns, erstmal an die Bar, was zu Abendessen und vom gefuellten Teller aus das Geschehen beobachten. Tja denkste. Keine drei Happen haben wir geschafft, da kam schon jemand froehlich daher und hat sich vorgestellt, gefragt wo wir herkommen, was wir arbeiten etc., etc., etc.. und so ist mit wechselnder Gesellschaft schnell mal 1h vergangen und wir habens kaum geschaft unsere leckeren Speisen anzuruehren.

Tja und als wir dann endlich mal nach 1,5h mim Essen fertig waren, fangen auf einmal alle an heimzugehen.
Das war dann doch etwas irritierend, jedoch waren die letzten 10 Minuten besonders interessant. Habe ich doch glatt noch den Minister fuer innere Sicherheit Israels bzw. den Verteidigungsminister (in Zivilkleidung) , den Restaurantbesitzer und eine durchaus huebsche Schweitzerrin (die fuer die Uni Tel Aviv ein Masterprogramm aufbaut) kennengelernt...so leicht trifft man also wichtige Leute :).


Als Resumee des Abends gilt, oefter mal einfach mitmachen und immer Business Cards dabei haben. Beim naechsten mal darf solls eventuell feste Gespraechspartner aller Speeddating geben!

Ich bin schon gespannt! Vielleicht erwisch ich ja die huebsche Schweizerin :)









Sonntag, 23. November 2008

Werkskultur auf Israelisch\mehr schoene Wellen

Tja und schon ists wieder Wochenanfang in Israel (Sonntag). Irgendwie kaum zu glauben, dass jetzt schon drei Wochen rum sind...die Zeit ist irgendwie, wie im Fluge vergangen.

Recht Spektatkulaeres gibt es auch von der letzten Woche gar nicht zu berichten,
ausser das endlich mal mehr Wellen waren und ich so praktisch das ganze WE im oder am Wasser verbracht hab. Ergebnis...viel Sand zwischen den Zehen, ein leicht laedierter Arm und ein ausgelasteter Sebastian!

Eine Sache war letzte Woche noch hervorhebenswert, naemlich das ich zum arbeiten einen Tag in Haifa (im Norden Israels) zum arbeiten gewesen bin. Der Werksleiter war so nett mich am Montag frueh, um 6h abzuholen und mit zu "unserem" Werk zu nehmen. Und "unser" Werk ist in Israel ein klein wenig anders,
als das, dass wir in Berlin besucht haben.
Es ist auf dem Gelaende des Kunden, es gibt kaum geteerte Wege (meist einfach Sand oder Erde), die meisten Mitarbeiter arbeiten max. 1 Jahr bei Siemens und mit Ordnung und Prozessen nimmt mans nicht so genau...

Interessant wars trotzdem und ich konnte mir am Abend noch Haifa ein wenig anschauen, leider hab ich dazu keine Fotos, weil ich das Ladegeraet meiner Kamera daheim gelassen hab...sorry. Hoffe die Post ist fix, so dass es bald wieder Bilder gibt.
bis bald und sonnengebraeunte Gruesse in die Welt

Freitag, 14. November 2008

ikea rocking / swell is up / Neve Tzedek

Hi Folks,

leider hab ich es irgendwie geschaft in der letzten Woche keine Bilder zu machen, werd mir aber Muehe geben, demnächst wieder welche zu machen.

Tja jetzt ist ruck zuck auch schon Woche zwei und die Hälfte meines schönen Wochendes rum,
verging wie der Wind und unterwegs war ich auch irgendwie ständig.

Das wirklich komische an der Woche war, die Woche am Sonntag anzufangen. Weniger das man am Sonntag zur Arbeit fährt, aber die in Deutschland antrainierten Angewohnheiten, wie Fußballergebnisse checken(tja da waren ein paar Bundesligaspiele am Sonntag noch nich mal angepfiffen) oder mal schnell bei der Mama im Buero anrufen(die hatte da wohl grad ihren verdienten freien Sonntag).

Die Woche began erst mal ganz entspannt, hab mein Auto bekommen und am Montag einen Bankaccount eröffnet. Dazu muss man hier sage und schreibe, ca. 20 - 30x unterschreiben und mindestens 10x Geb.dt., Wohnort, Telnr. angeben und währendessen ist mir doch gleich einer in meine geparktes Auto reingefahren. Na super, aber zumindest war er so nett und hat gewartet, sodass ich alle nötigen Details fuer die Versicherung bekommen hab. Ist allerdings wirklich nur ein relativ kleiner Kratzer mit ner Delle auf der Fahrerseite...hat in der Arbeit aber trotzdem fuer ordentlich Verwirrung gesorgt.

Ansonsten hab ich mich während dieser Woche in das Abenteuer Haareschneiden gewagt und das war ziemlich entspannt, allerdings ists ein wenig kurz geworden. Lag vielleicht am mangelnden Englischkenntnissstand des werten schneidenden Herren.

Des Weiteren hab ich auch noch einen IKEA besichtigt und die ein oder anderen Kleinigkeiten dort gekauft. Hier gibts zum Hotdog leider auch kein Sauerkraut und Zwiebeln. Dafuer war ich am Dienstag lecker Schrimps und Calamari essen.

Tja und dann war das Wochenende auch schon wieder da. In der Arbeit war auch schon einiges zu tun, sodass ich kaum Zeit gefunden hab die anderen Infojahrblogs zu lesen.

Das beste diese Woche war mein Freitag. Endlich gab es Wellen und die hab ich dann auch ordentlich beansprucht...los gings um 10.30h bis 12h, dann ab zum Frühstücken und dann nomal ein Sonnenuntergangs-Surf von 16 - 17h..was will man mehr. Fuehlt sich alles an wie Urlaub, ist aber halt das neue Zuhause Als i-Tüpfelchen sind wir dann am Abend noch nach Tel Aviv gefahren und haben uns den ältesten/ursprungs Stadteil angeschaut(Neve Tzedek)...super schön, Mitten in Tel Aviv und total ruhig.

Mal sehen was der Sonntag so bringt. Bin motiviert mal so richtig Sightseeing zu machen und am Abend gibts eine Nacht-Touri-Tour, mal schaun wie das so wird...Bilder und neue Geschichten folgend demnächst!

Sonntag, 9. November 2008

böse Dinge

Der erste Arbeitssonntag ist vorbei, ist schon ein wenig komisch. Ich hab auch eigentlich gar nicht wirklich was zu schreiben, wollte nur mal, zumindest einmal die schlechten Seiten des Lebens hier beleuchten.
1) In meinem Appartment blättert teilweise die Farbe ab und die Wände sind nicht wirklich sauber.
2) unter meinem Schlafzimmerfenster ist die Einfahrt zur Tiefgarage, d.h. bei leichtem Schlaf...klickklack, hört man ständig die Autos fahren
3) Hier im Appartmentkomplex u.a. der reiche Vorort von Tel Aviv, leben eigentlich nur Leute älter als 40Jahre. Und nach Tel Aviv braucht man ca. 15min (Taxi) 30min(Bus)...d.h. für Abends mal schnell nach Tel Aviv rein, ists zu weit :(
4) Es gibt im Apparment ganze Massen an kleinen Ameisen und ich hab auch schon die ein oder andere schöööööne Kakerlake gefunden.
5) In der Arbeit reden alle ständig untereinander hebräisch und es ist nicht ganz einfach jemand zum Mittagessen zu finden...
6) gibts nigs mehr zu meckern, denn eigentlich gehts mir sau gut, demnächst wieder schöne Erlebnisberichte :)

Samstag, 8. November 2008

Schwusch: Zurück nach Tel Aviv - Park Yarkon + old Tel Aviv Harbour

Nach dem kleinen Abstecher unten an zum Münchner Flughafen, noch ein paar Worte zum Wochenende.

Ich war am Freitag(gefühlter Samstag) den ersten Tag in Tel Aviv selber. Angefangen hat das ganze mit einer ca. 30min Bussuche und nachdem ich dann fündig geworden bin, war eine nettes Mädel in Armeekleidung (Frauen müssen hier auch 2 Jahre zur Armee;Männer 3Jahre!) mit Maschinengewehr am Rücken so nett mir zu erklären, das ich auch jeden anderen Bus hätte nehmen können. Egal.Ca. 15min später raus ausm Bus und ab in den Stadtpark, der laut Internet-Webseiten mit dem Central Parks New Yorks vergleichbar ist...naja es ist eher ne Mischung aus Central Park und Englischer Garten.







Der Park ist sehr weitläufig und wird von einem ziemlich dreckigen Fluss durchzogen, dem Yarkon. Sonst ist er aber ganz nett, es gibt einen kleinen Zoo, Wasserspaß-Spielplätze, Bootleih-Station, hübsche Blumen und jede Menge lustig zwitschernde Vögel.








Danach gings in den ehemaligen Hafen von Tel Aviv, der mittlerweile geschlossen und als Cafe, Bar, Club und Shopping Areal wieder erschlossen wurde...sehr sehr schön und toll zum Abhängen...hat dazu auch seinen eigenen Strandteil. Nen Jazz-Club hab ich auch schon gefunden, also Christoph, falls du das liest...ich setze unsere Jazz-Abende demnächst hier fort.

Im Port gibts jede Menge Bars, die ca. 10m vom Wasser weg sind und man gemütlich auf gepolsterten rumlümmeln kann. Das hab ich dann auch noch ganz entspannt gemacht.
Der Heimweg hat sich leider auch etwas schwierig gestaltet, da ja am Freitag(vgl. Samstag) ab Sonnenuntergang zwegs Sabbat, keinerlei öffentl. Verkehrsmittel mehr fahren. Tja das wars dann mit meinem Bus. Hab mir dann ein Taxi geschnappt, der wollte mich gleich mal übern Tisch ziehen, 75Schekel (15Euro) statt typischerweise 50Schekel(10Euro).Hat er nicht geschaft.
So nun noch schnell ein paar Zeilen zu Sonntag. Ich war mit meinem Nachbarn, einem ca. 40jährigen alleinstehenden Kerl, selbständig im IT Geschäft, arbeitet von Zuhause, frühtstücken. Manch einer wird jetzt denken, uääähhhh das war bestimmt mega langweilig.
Pustekuchen, der Kerl benimmt sich wie ein max. 30jähriger. Zitat "Battle of the sexiest" nur weil ein paar (deutlich) jüngere Mädels kurz zu uns rüber geschaut haben. Waren dann letztendlich fast 2h(bis ca. 2h) frühstücken und dank ihm hab ich jetzt auch super W-Lan, das ich mitbenutzen darf...am Abend gings dann noch schnell ne Runde in den Ort hier. Hab einen Yoghurt-Eis laden gefunden...da werd ich ab sofort mind. 2mal die Woche hingehen. Und das wars schon zu Sonntag.
bis demnächst und viel Spaß in D oder sonst wo :)
P.S.: Falls sich jemand wundert, wieso ich nigs über´s Essen schreib. Das ist hier einfach lecker und unproblematisch...Falafel, Pizza, Salat, Huhn, Rind, Fisch...was auch immer das Herz begehrt.

Swusch:Kurzer Rückblick ans Münchner Terminal

Ihr werdet euch jetzt vielleicht wundern, wieso ein kurzer Rückblick ans Münchner Terminal.
Nun die Antwort ist relativ einfach...ich hab noch nigs drüber geschrieben und die Maike hat mich rein zufällig dran erinnert :)

Also, wenn man nach Tel Aviv fliegt, gehts in München an einem eigenen Terminal los. Das etwas seltsame daran ist, dass dieses Terminal in München "1F" nicht Bestandteil des Online-Flughafenplans ist. Beschreibung gibts zumindest "In der Halle F findet die Abfertigung der sicherheitsgefährdeten Flüge statt." Thats it. Mehr findet sich nicht.

Na ja wir habens trotzdem gefunden, erst zum Terminal 1 hoch, dann ca. in der Mitte "links" abbiegen, durch die Parkhäuser durch und direkt vorm Terminal 2 wieder links...ca. 200m später gehts rechts zum Terminal 1 F. Tja da gibts allerdings keine Parkplätze und direkt vorfahren und ausladen darf man auch, ist ja ein sicherheitsgefährdeter Flug, also kein Autos direkt am Terminal.

Wer jetzt denkt es kommt noch die Mega-Check-In Story, den muss ich leider enttäuschen.
Das Personal war extrem nett, man kommt ins Gebäude nur mit Flugrechnung bzw. als Angehöriger und das Gepäck wird halt doppelt gescannt...also eigentlich relativ entspannt.
Sollte mich also jemand besuchen kommen, ist das spannendste das Terminal zu finden.
Ach ja Hebräisch können Sie an dem Terminal nicht, d.h. meine Arbeitserlaubnis konnte niemand lesen und es gibt halt ein paar Sicherheitsleute mehr, das wars aber schon.

Freitag, 7. November 2008

What a Tuesday!

















Leute von heute, was soll man da noch sagen, die erste Arbeitswoche ist um.
In Dubai/Abu Dabi ist das Wochenende ja immer Freitag und Samstag, demzufolge sitz ich gerade noch zuhause und wird mich gleich nach Tel Aviv rein begeben.

Aber bevor ich das tue noch ein kleiner Wochenrückblick.
Das Siemens Office liegt ja leider nicht ganz so nah bei mir, d.h. ich musste diese Woche jeden Tag hin und zurück jeweils 20-30min Taxi fahren…hört sich ein bisl ungewohnt an, ist es auch.
Ansonsten läufts in der Arbeit bestens, ich werde so langsam eingebunden und das ein oder andere kleine Probleme mim Laptop ist auch geregelt. Die IT Leute hier unten sind wirklich der Wahnsinn. Meine LTE e-mail Adresse wurde innerhalb von 3h nach Israel umgezogen und dann ging der Sound am Laptop nicht, egal haben Sie mir einfach nen neuen gegeben Zeitbedarf 30min.Ach ja bevor ichs vergesse, meine derzeitige Chefin ist schwanger und wird demzufolge Ende Januar erstmal ein wenig Baby-Urlaub machen…d.h. bis dahin muss ich so richtig in alles eingearbeitet sein.

Was rein „privat“ das High Light der Woche war, hab ich mich gestern Nachmittag in der Arbeit auch gefragt und mich dann von meiner Chefin mit in einen etwas kleineren Ort nehmen lassen. Das war natürlich nicht das High Light, sondern zum einen ein wenig der darauf folgende Heimweg mim Bus (1h). Nachdem ich erstmal in die falsche Richtung eingestiegen bin, zum Glück nur 2 Stationen, bin ich durch allerlei lustige Sträßlein geschippert und hab so mal ein wenig mehr von echten Leben hier gesehen. Glücklich um 10.30h daheim angekommen, hab ich mir dann noch ein wenig die MTV European Music Awards reingezogen.
Zum anderen, um nun zum wirklichen High Light zu kommen, waren mir um 11.30h dann die MTV EMA´s doch etwas zu fad und ich hab mich nomal aufgerafft an Strand zu gehen. Dort bin ich in der Dunkelheit im Schimmern der Sterne(und anfänglich ein wenig Licht vom Hafen) an der leise rauschenden Wasserkante entlang gejoggt. An Lagerfeuern vorbei, mal mit einer kühlen Brise von Meer, mal mit etwas warmen Winden aus dem Inland. Vorbei an Anglern, knutschenden Liebespärchen und mit den Füßen immer im weichen Sand. Nach one-way ca. 20 min, hab ich mich an Strand gelegt, noch ein wenig am Sternenhimmel nach Sternschnuppen geschaut…und sogar eine gesehen.
That´s it folks…new stuff is coming soon! Watch out for pictures bellow.


sleeping room caoch opposite of caoch bath



breakfeast area little boat in the marina




Montag, 3. November 2008










Da bin ich nun in Tel Aviv. Nach einem 3h 20min Flug und einem Check in an einem eigenen Terminal in München, war eigentlich alles ziemlich unproblematisch. Ein paar nette Israelis hab ich im Flieger auch gleich noch kennengelernt. Der Fahrer hat mich am Flughafen um 0:30h gut gefunden, er hat zwar auch ein wenig über meine Surfbretter geschimpft (es war wirklich knapp), aber mich dann schließlich doch in mein Appartement gefahren.

Das Appartement ist ganz ok. Toll ist auf jeden Fall, das es gleich am Meer liegt und gleich nebenan der Hafen ist…das gibt irgendwie ein sehr sehr mediterranes Gefühl.

Glücklicherweise musste ich am Sonntag nicht gleich zum arbeiten anfangen, obwohl hier in Israel die Arbeitswoche am Sonntag beginnt. So konnte ich bis 12h ausschlafen, dann gemütlich meine Koffer ausräumen und trotzdem noch Kaffee trinken, sowie im Meer plantschen gehen.
Am Abend war ich dann auch noch im hauseigenen Pool plantschen und hab den Fitnessraum entdeckt, was will man mehr!

Der erste Arbeitstag verlief eigentlich auch ganz gut, außer das mein Taxifahrer ca. 30min zu spät war.
Das Siemens Office liegt ca. 20 Minuten von meinem Appartment in Herzelyya entfernt in Rosh Ha´ayin in einem kleinen Technologie/Industriegebiet. Hier im Haus arbeiten ca. 100 Siemens Mitarbeiter und ich hab gleich mal einen neuen Laptop, Firmenhandy und eigenes Büro bekommen.
Das Essen in der Kantine ist übrigens auch ganz lecker und das Obst (heute gabs Mandarinen) kann sich auch sehen lassen.

Ach ja meine derzeitige Cheffin, ist schwanger und wird nur noch max. 2 Monate hier sein. Das war wirklich mal was Neues. Hier wird momentan händeringend versucht einen Ersatz zu finden, kann also gespannt sein, mit wem ich demnächst zusammenarbeiten darf.

So ihr lieben, viel mehr gibt’s von hier noch nicht zu erzählen, außer vielleicht das alles ziemlich teuer ist. Latte Machiato 4 Euro, großer Salat 10 € etc….
Bis bald und Grüßli
Sebastian
Schalom beisammen,
die ersten 4 Wochen in Berlin (dem Vorbereitungssemniar) sind nun schon um, und ich bin seit Samstag in Tel Aviv…bevor ich mit Tel Aviv starte könnt ihr erstmal durch ein paar Zeilen zu wirklich vier genialen, harten, spaßigen und anstrengenden Wochen teilhaben.

Diese 4 Wochen in Berlin zu verbringen, bringt neben den Seminareinheiten, die relativ entspannt sind auch eine echt gute Vorbereitung für eine fremde Großstadt.
Stadtteile, Sehenswürdigkeiten und das Nachtleben zu erforschen haben wir als 30köpfige Gruppe fleißig betrieben. Selbiges kommt auf die anderen und mich, als Informandenrunde jetzt gerade auch noch mal im Zielland zu.

Aber jetzt erst mal zu Berlin – Berlin ist entspannt gemütlich, schmutzig und gerade nachts in der U-Bahn etwas abgefreakt. Sozusagen der ziemlich beste Gegensatz zu München, das ist allerdings keine Wertung, beide Städte sind auf ihre Weise genial.

Nach 4 Wochen wir in Berlin ziemlich viel erlebt und probiert, aber es gibt noch viel viel mehr, zu unserer Zeit folgt ein kurzer grober Abriss/Überblick:! Eingeklammerte Wörter sind zumeinst U – oder S-Bahn Stationen!

0) Tickets – hektickets (zoologischer Garten) 20 Meter neben Mc Donalds
Hektickets verkauft sowohl normale als auch Last Minute Tickets, für fast alle Sportevents, Kulturellen Aktivitäten und Konzerte…also falls man einen Abend Zeit hat, einfach vorbeifahren, Tickets aussuchen und los geht’s ins Abendprogramm.
> unbedingt Studentenausweise, soweit vorhanden mitbringen. Es gibt fas überall zwischen 25 – 50% Rabatt.

1) Museen – Pergamon (Museumsinsel) / Bauhausmuseum Pergamon ist ein tolles Museum, insbesondere der Originalnachbau eines Tempel in Originalgröße.(> Tip! Tickets können telefonisch reserviert werden, so spart man sich das Warten in der Schlange)Das Bauhausmuseum ist gleich gegenüber vom CDU Hauptquartier in Berlin und kann locker in 1h angesehen werden. Jedoch ist dafür der Eintritt i.H.v. 7 € ziemlich deftig und alles wirkt etwas zusammengequetscht. > nice to see, but no must do
2) DOM & Spreefahrt – Museumsinsel
Der Dom ist wirklich sehr beeindruckend und auf der Museumsinsel nicht zu übersehen. Direkt am Dom fahren auch viele Spreebote los. Tip hier: Sucht ein Boot mit gepolsterten Sitzen und Tischchen. Wir sind vom Alexanderplatz kommend direkt vor der Spreebrücke rechts abgebogen und haben das Boot kurz vor der nächsten Brücke genommen. Einstöckiges Boot mit sehr nettem alten Berliner als Sprecher…

3) Stadtrundfahrt - Buslinie 100 / Buslinie 200
Eine erste Stadtrundfahrt haben wir mit Siemens am zweiten Tag gemacht, was und einen guten ersten Eindruck von der Stadt gab. Additiv dazu haben wir uns auch noch ein wenig in den 100er und in den 200er Bus gesetzt. Es ist absolut zu empfehlen einen guten Stadführer(Buch) oder ein Berliner mit einer Kiste Bier einzupacken und einfach an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten entlangzucruisen.

4) Top View / Blick von oben auf die Stadt – Backsteinhochhaus am Potsdamerplatz / Siegessäule im Tiergarten
Um einen guten Blick auf Berlin zu bekommen hatten wir mehrere Möglichkeiten. Der bekannteste Standard mit der längsten Schlange und den höchsten Eintrittspreisen ist natürlich der Fernsehturm. Ich habe selbigen ausgelassen und mir das ganze lieber für 2,50 € vom Backsteingebäude am Potsdamerplatz, gleich gegenüber vom DB Hochhaus angeschaut. Absolut zu empfehlen ist auch die Siegessäule, zum einen kann man in den Säulen des Plateaus noch Löcher vom zweiten Weltkrieg sehen, zum anderen hat man einen super Blick auf den Tiergarten und Schloss Bellevue auch für 2,50€ J

5) Sportevents – Basketball (Alba Berlin) / Eishockey (Eisbären Berlin) / Fussball (Hertha)
Eigentlich bin ich ja kein Sportfanatiker, aber wenn man mal die Chance hat Basketball auf höchstem Niveau zu genießen und dazu in die nagelneue O2 Arena am Ostbahnhof zu gehen, dann macht man das halt J. Wir hatten für 20€ geniale Plätze direkt an der Mittellinie in der zweiten Reihe und haben auch noch Patrice (MTV Moderator) gesehen. Selbiges trifft auch auf Eishockey zu. Der deutsche Meister bot uns ein spannendes Unentschieden mit anschließendem penaltyschießen. Auch O2 Arena für 20 €.Fußball ist natürlich für die Männerwelt wichtig, deswegen waren wir an einem Donnerstag im Berliner Olympiastadion und haben uns ordentlich den Arsch abgefroren. Aber die Stimmung, die die Berliner Fans (Wir saßen direkt neben der Fankurve) gemacht haben war wirklich beeindruckend, obwohl die alte Dame Hertha gegen Benfica Lissabon nur unentschieden gespielt hat.

6) Shopping – Alexa (Alexanderplatz) / KaDeWe (Wittenbergstr.) / Häckesche Höfe / Friedrichstr.Tja was soll man als Kerl da sagen, ich war dort, es war nett, aber nicht wirklich besonders…

7)Fast Food / Curry Wursten – Curry 66 (Simon-Dach-Str) / Curry 36 (Mehringdamm) / Konopke (Eberswalderstr.) / Curry 195 (Kuhdamm)
Der Titel sagt schon fast alles und eigentlich weiß es auch jeder, wenn man in Berlin ist, muss man auch Curry Wurst essen und das haben wir recht fleißig getan.
Ich persönlich muss sagen, dass nur die oben genannten zum empfehlen sind. Wir haben auch ein paar andere probiert und das war immer enttäuschend. Was ansonsten zu Fast Food anzumerken ist, dass es in Berlin ganz normal ist mit einem Bier in der Bahn zu sitzen…und wir uns das nach ca. 10 Tagen auch angeeignet haben J

8) Bars – Prenzlauer Berg (Eberswalderstr) / Kreuzberg (Mehringdamm/Schönleinstr./ Schlesisches Tor) / Oranienburgerstr. (Hackescher Markt / Oranienburgerstr) / Friedrichhain (Warschauerstr. / Ostkreuz) / Mitte (Rosa – Luxemburg- Platz) / Savingyplatz (Savingyplatz)Wie anfangs erwähnt war Berlin natürlich auch ein wenig feucht fröhlich, was sich auch einfach an den genannten Nennungen nachvollziehen lässt. Besonders nett fand ich die Ecke am Mehringdamm und Bergmannstr. in Kreuzberg. Hier finden sich ganze Massen an Bars und Restaurants z.B. Rubens(riesen Cocktails), Knofi (lecker günstig essen) und ein Spanier (Mitte Bergmannstr.) die sehr gut und günstig sind 4€ je Cocktail J
Am Prenzlauer ist das Krügers, das Wohnzimmer und das „zu dir oder zu mir“ hervorzuheben und hier findet sich auch gleich noch die Kulturbrauerei, welche mit dem Optimolwerken vergleichbar ist.
Sollte es jemanden auf die Oranienburgerstr. verschlagen, ist hier auf jeden Fall die ambulance bar zum trinken und zum Essen der Pizzastrich zum empfehlen.

9) Clubs – magazin berlin030 (online ww.berlin030.de+Heft) / Zitty magazin (Heft)
Diese beiden Magazine sind bei der Auswahl bzw. der Suche nach vernünftigen Clubs sehr hilfreich. Wir waren insbesondere in folgenden Läden unterwegs:
Alte Kantine – Rock, Pop, alles Mögliche liegt in der Kulturbrauerei und ist für House und Elektrofans so gar nigs
Adagio – After Work am Donnerstag mit ganz guter Musik und 2 Cocktails zum Preis für einen bis 22.15h > Ich war leider nur einmal dort, aber es hat auf jeden Fall gerockt
Weekend (siehe auch Skybars/Clubs) – super Laden mit tollem Ausblick, spielt fast immer House und Elektro, wir dort als die TurntableRockers aufgelegt haben…großartige Party bis 4h
Bangaloo – fast komplett weißer Laden, besonders am Montag sehr lustig und man lässt sich schnell zu einer Kisschenschlacht hinreisen.
Matrix/Nava Lounge – Ganz netter Laden, mit mehreren Floors, allerdings waren die Leute etwas jung…
Fritz Club – das ist wohl das Berliner Pendant zur Nachtgalerie, wir waren drin und praktisch schon wieder raus. Haben in der Zeit den Altersdurchschnitt wohl deutlich angehoben
Spindler&Klatt – Schöner Club mit House/Elektro Sound, insbesondere im Sommer ist sicherlich die Terasse toll, einziges Handicap ist die Raumhöhe in der die Stimmung etwas verpufft.
Watergate – Elektro/House Club direkt an der Spree mit schwimmendem Aussenbereich. Der Laden ist extrem schick und wir hatten hier eine nette Nacht bei hartem Elektro.
Kaffee Burger – so gar nicht schick, dafür ziemlich cool, hat so ein wenig den Flair eines Puffs,
die Drinks waren günstig und wir hatten eine Menge Spaß…sollte man sich auf jeden Fall anschauen.
Cookies – Angeblich ein Must Do, wir sind leider außen an der Tür zerschellt…vielleicht dann beim nächsten mal.
>> Das solls gewesen sein, ich hab bestimmt einige Läden vergessen, aber what solls!

10) SKY BARS / CLUBS – we got them all J
Best one – Puro – Club im 20. Stock, direkt am Kuhdamm im Chrysler Building ! Achtung harte Tür. Party am besten Donnerstags
Number 2 – Solar – die Bar liegt direkt am Anhalterbahnhof oben auf einem Plattenbau und hatt einen verglasten Außenaufzug.
Number 3 – Weekend – Club im 12.Stock, direkt am Alexanderplatz in der Alexanderstr. 2 hat insbesondere im Sommer auch eine Dachterasse im 15.Stock…rockt auch immer Dienstags und Donnerstags.

Im Großen und Ganzen war Berlin eine super Erfahrung und ich hab in diesen 4 Wochen viel erlebt, insbesondere Partys und eine neue wirkliche Großstadt zu entdecken hat viel Spaß gemacht.
In Berlin zu leben wäre sicherlich eine gute Sache, ich könnte jedoch momentan nicht sagen, ob ich es länger als ein, zwei Jahre hinbekommen würde.
>> Bilder werden bald noch folgen