Hallo liebes Onlinetagebuch,
kaum zu glauben das gerade die letzte der ersten 4 Wochen, von insgesamt 9,5 Monaten vorueber gegangen ist, so ganz unspektakulaer...zumindest fuer lokale Verhaeltnisse.
Nachdem diese Woche so ganz interessant mit dem schon beschriebenen Internationstreffen angefangen hat, war sie neben richtig, richtig grossen Wellen Montags und Dienstags (Surfen immer vor der Arbeit 7 - 8 Uhr) eigentlich reichlich unspektakulaer, waere da nicht noch der Geburtstag meines ersten Freundes hier (Daniel 35 Jahre) gewesen und am Freitag ein Sightseeing-Tagesbesuch in Jerusalem(eine Arbeitskollegin die dort lebt hatte mich eingeladen).
Fangen wir doch erstmal mit den Wellen an...der ein oder andere der diesen Blog liest, surft ja auch fleisig.
Die Wellen waren Montag und Dienstag fuer lokale Verhaeltnisse riesig, d.h. ueber Kopfhoch und das fuer satte 3 Tage. Leider kommen nicht so wirklich geordnet rein, Spass hats trotzdem gemacht bei Sonnenaufgang mit ca. 20 anderen Surfen im Wasser zu sitzen und die "Giganten" entlang zu reiten....Leider hat mein Foto ja kein Akku mehr, deswegen gibts leider leider auch keine Bilder...mein bester Ritt ging ca. 10 Sekunden an einer abartig steilen, sich fast ueber mir brechenden Wand entlang, um mir am Ende so richtig schoen den Kopf zu waschen...schoen wars...auch wenn danach der Sand so ziemlich ueberall war.
So ruckzuck noch Jerusalem. Man muss wissen, dass hier im Israel alles ziemlich nah beieinander liegt, auch wenns auf der Karte weit ausssieht ists nur 1h fahrt...wenn man von der Nordspitze bis zur Suedspitze fahren wuerde...kommt man max. auf 6h. Dafuer ist das Wetter umso unterschiedlicher. In Tel Aviv wars immer schoen gemuetlich warm, ganz im Gegensatz dazu in Jerusalem...Regen, Jacke, Schirme, lange Hosen und ein Temperatursturz von ca. 15 Grad. Das Flair ist ebenso total gegensaetzlich, Tel Aviv als internationale Metropole, Jerusalem als grosse Stadt mit vielen kleinen Gassen, vielen kleinen Gebaeuden und einer beeindruckenden Stadtmauer. Aber seht selbst auf den Bildern.(haben meine tuerkischen Freunde gemacht)
Jerusalem mit der Klagemauer, Dome of the Rock und wirkt der ganzen Laender-Grenz-Diskussion wesentlich naher. Als uns unsere Fuehrerin dann noch erklaert, das sie selbst 3 Freunde hat, welche bei Attentaten umgekommen sind und wir waehrendessen auf einer riesigen Stadtmauer steht und auf fernen Huegeln Sicherheitszaeune sieht, ist das Urlaubsfeeling ploetzlich sehr fern. Aber am Abend sind wir dann ja wieder nach Tel Aviv gefahren und das Gefuehl ist auch wieder das Alte....Das ist wohl auch ein grosser Teil der Vielfaeltigkeit dieses Landes, nicht nur in Flora und Fauna, sondern auch in Politik, Glaube und Lebensweise bietet eine grosse Unterschiedlichkeit...
Liebes Onlinetagebuch...als kurzen Abschluss muss ich noch sagen, dass es mir hervorragend geht und Israel wirklich ein hervorragendes Land ist. Kann mich ueber nicht wirklich was beschweren und freue mich auf die naechsten Wochen und Monate....

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